Grundkurs Ethik (Klemens Alfen)
Früher braungebrannt und sportlich, betritt Herr Alfen nun braungebrannt und bierbäuchig das Klassenzimmer. Seine Unterrichtsmethoden haben sich allerdings nicht geändert. Weiterhin füllte er jede Stunde mit Gruppenarbeit und folterte uns anschließend mit Mindmaps oder riesigen Plakaten. Auch Herr Alfen gehört also zu denjenigen Lehrern, die einfach nicht begreifen wollen, dass Schüler diese Art von Unterricht hassen. Immerhin diktierte er nichts, sondern schrieb alles selbst an die Tafel. Seinen Unterricht gab Herr Alfen auch gerne mal an seine Schüler ab, damit diese Vorträge halten und Diskussionen leiten. Getreu nach dem Motto: Burny am Mittag, heute mit dem Thema „Utopia - Interessiert´s uns?“
Solche Diskussionen dienten aber hauptsächlich dazu, uns von seiner eigenen Meinung zu überzeugen, wobei er uns häufig das Wort im Mund umdrehte und sich über unsere Äußerungen lustig machte.
Herr Alfen hatte aber auch viele gute Seiten.
So therapierte er die Dettmargeschädigten regelmäßig nach den Biostunden am Donnerstag und hatte immer ein offenes Ohr für unsere Klagen. Durch diese Art der Schülerbehandlung gingen teilweise ganze Doppelstunden für die Pflege unserer geplagten Seelen verloren.
Auch über die Klausuren und die mündlichen Noten konnte sich eigentlich keiner beschweren. Das bedeutete allerdings nicht, dass die Schulaufgaben nicht anspruchsvoll waren. Im Gegenteil: Ein zukünftiger Medizinstudent musste deshalb sogar das Handtuch werfen.
Insgesamt können wir sagen, dass die Stimmung stets entspannt war, wir eigentlich immer unseren Spaß hatten und wir trotzdem etwas gelernt haben.
Freddy (O-Ton Alfen: „Hobbyphilosoph“) behauptet sogar, dass er durch den Ethikunterricht ein besserer Mensch geworden sei...
Frederic Schnitzler, Nora Lautenbach,
Bernhard Vielweber
Solche Diskussionen dienten aber hauptsächlich dazu, uns von seiner eigenen Meinung zu überzeugen, wobei er uns häufig das Wort im Mund umdrehte und sich über unsere Äußerungen lustig machte.
Herr Alfen hatte aber auch viele gute Seiten.
So therapierte er die Dettmargeschädigten regelmäßig nach den Biostunden am Donnerstag und hatte immer ein offenes Ohr für unsere Klagen. Durch diese Art der Schülerbehandlung gingen teilweise ganze Doppelstunden für die Pflege unserer geplagten Seelen verloren.
Auch über die Klausuren und die mündlichen Noten konnte sich eigentlich keiner beschweren. Das bedeutete allerdings nicht, dass die Schulaufgaben nicht anspruchsvoll waren. Im Gegenteil: Ein zukünftiger Medizinstudent musste deshalb sogar das Handtuch werfen.
Insgesamt können wir sagen, dass die Stimmung stets entspannt war, wir eigentlich immer unseren Spaß hatten und wir trotzdem etwas gelernt haben.
Freddy (O-Ton Alfen: „Hobbyphilosoph“) behauptet sogar, dass er durch den Ethikunterricht ein besserer Mensch geworden sei...
Frederic Schnitzler, Nora Lautenbach,
Bernhard Vielweber

