Grundkurs Latein (Peter Müller)
Im ersten Jahr hatten wir mit Peter Müller das Vergnügen, der einen anspruchsvolleren Unterricht fabrizierte, als es die ehem. Reindlschüler gewohnt waren. In den Folgemonaten genossen wir den lockeren, durch frauenfeindliche Witze aufgeheiterten Unterricht. Herr Müller versuchte uns - im Zusammenhang mit den Kardinaltugenden nach Cicero - in allen Bereichen zu „erziehen“. Dies war nicht immer von Erfolg gekrönt, wie sich herausstellen sollte. Um uns das Pünktlichkommen - Pünktlichkeit ist eine Sekundärtugend - leichter zu machen einigte man sich schließlich Schoppen auszugeben.
Als wir einmal „hohen Besuch“ (Herr Wich) hatten, erklärte ein notorischer Zuspätkommer der ehem. K13, der wieder einmal mindestens ein Viertel der Stunde verpasst hatte: „Ich hab ke Auto und was kann ich dafür wenn mich kenner mitnimmt.“ Diese ehrliche Aussage schockte Herrn Müller derart, dass er sogar sein wohlgeübtes Sonnyboy-Lächeln vergaß.
Als es schließlich draußen wärmer wurde nutzten wir, nun nur noch zu fünft, die Gelegenheit, im Freien Unterricht abzuhalten und über philosophische Texte zu diskutieren, was Herr MÜller auch gerne mal ins Kasti verlegte.
Alles in Allem war es eine schöne Zeit und wir waren traurig, als wir erfuhren, dass wir ihn am Jahresende zu Gunsten des LKs abgeben mussten.
Die K13 begann für uns mit sechs neuen Lateinbegeisterten aus der 12. und einem neuen Lehrer: Arno Seifert versuchte mit Elan uns für Latein zu begeistern und wiederholte mit uns längst vergessene Grammatik.
Er diskutierte mit uns gerne und manchmal viel zu lange, so dass teilweise die Zeit nicht mehr für alles, was er sich vorgenommen hatte, ausreichte:
Die Hausaufgabe zu verbessern, eine halbe Seite zu übersetzen und daneben Grammatik zu wiederholen.
Diesmal gelang es uns unseren Kursleiter zu einem Kurstreffen bei sich zu Hause zu überreden. Von Anfang an zeichnete es sich ab, dass dies ein recht amüsanter Abend werden sollte, denn zuerst wollte er sich nur auf eine Adressübergabe auf einem berüchtigten Parkplatz zwischen KT und WÜ einlassen. Schließlich angekommen durften wir seine Janoschbilder bewundern und leckeren Pizzatoast genießen. Gerne hätten wir seine Freundin kennen gelernt, doch diese hatte er vorsichtshalber weggeschickt. :-)
Unser Gladiatorfan organisierte zusammen mit Peter Müller nun endlich die schon in der K12 angestrebte Trierfahrt. Herr Müller war mit seinem „Spielzeugauto“ (O-Ton Seifert) vorausgedüst und erwartete uns schon. Nach einem recht unterhaltsamen Abend konnten beide am nächsten Tag ihr Allgemeinwissen unter Beweis stellen. So kamen wir nach einem anstrengenden und sehr interessanten Tag wohlbehalten, aber völlig übermüdet zu Hause an.
Nach kurzer Erholungsphase half uns Herr Seifert beim Endspurt zum Abi, was ihm sehr viel zusätzliche Zeit (und auch Nerven) gekostet hat.
Hierfür ein dickes DANKESCHÖN!
Michael Wagner, Florian Russ
Als wir einmal „hohen Besuch“ (Herr Wich) hatten, erklärte ein notorischer Zuspätkommer der ehem. K13, der wieder einmal mindestens ein Viertel der Stunde verpasst hatte: „Ich hab ke Auto und was kann ich dafür wenn mich kenner mitnimmt.“ Diese ehrliche Aussage schockte Herrn Müller derart, dass er sogar sein wohlgeübtes Sonnyboy-Lächeln vergaß.
Als es schließlich draußen wärmer wurde nutzten wir, nun nur noch zu fünft, die Gelegenheit, im Freien Unterricht abzuhalten und über philosophische Texte zu diskutieren, was Herr MÜller auch gerne mal ins Kasti verlegte.
Alles in Allem war es eine schöne Zeit und wir waren traurig, als wir erfuhren, dass wir ihn am Jahresende zu Gunsten des LKs abgeben mussten.
Die K13 begann für uns mit sechs neuen Lateinbegeisterten aus der 12. und einem neuen Lehrer: Arno Seifert versuchte mit Elan uns für Latein zu begeistern und wiederholte mit uns längst vergessene Grammatik.
Er diskutierte mit uns gerne und manchmal viel zu lange, so dass teilweise die Zeit nicht mehr für alles, was er sich vorgenommen hatte, ausreichte:
Die Hausaufgabe zu verbessern, eine halbe Seite zu übersetzen und daneben Grammatik zu wiederholen.
Diesmal gelang es uns unseren Kursleiter zu einem Kurstreffen bei sich zu Hause zu überreden. Von Anfang an zeichnete es sich ab, dass dies ein recht amüsanter Abend werden sollte, denn zuerst wollte er sich nur auf eine Adressübergabe auf einem berüchtigten Parkplatz zwischen KT und WÜ einlassen. Schließlich angekommen durften wir seine Janoschbilder bewundern und leckeren Pizzatoast genießen. Gerne hätten wir seine Freundin kennen gelernt, doch diese hatte er vorsichtshalber weggeschickt. :-)
Unser Gladiatorfan organisierte zusammen mit Peter Müller nun endlich die schon in der K12 angestrebte Trierfahrt. Herr Müller war mit seinem „Spielzeugauto“ (O-Ton Seifert) vorausgedüst und erwartete uns schon. Nach einem recht unterhaltsamen Abend konnten beide am nächsten Tag ihr Allgemeinwissen unter Beweis stellen. So kamen wir nach einem anstrengenden und sehr interessanten Tag wohlbehalten, aber völlig übermüdet zu Hause an.
Nach kurzer Erholungsphase half uns Herr Seifert beim Endspurt zum Abi, was ihm sehr viel zusätzliche Zeit (und auch Nerven) gekostet hat.
Hierfür ein dickes DANKESCHÖN!
Michael Wagner, Florian Russ

