Grundkurs Musik (Burkhard Fries)

Bild von Burkhard Fries „Eine Reise durch die Musikwelten des AKGs“
Durch einen Lehrerwechsel zur 13. kamen wir im Musik GK in den Genuß, den Gegensatz zwischen Herrn Fries und Herrn Seidl und somit zweier völlig unterschiedlicher Konzepte erfahren zu dürfen.
In der 12. unterrichtete uns also Herr Fries. Das bedeutete kaum schwierige und langweilige Theorie, sondern vor allem Singen. In jeder Stunde durften wir so einige Lieder trällern, was aber von vielen, besonders männlichen Kollegiaten, nur unzureichend wahrgenommen wurde.
Viele Klangbeispiele lockerten den Unterricht zudem auf.
Gelernt haben wir natürlich trotzdem etwas, aber es lief alles eher locker und amüsant ab.
Die Notengebung war immer fair und Herrn Fries´ Auswahlverfahren per Zufall bei den Abfragen sorgte zu Beginn jeder Stunde erst einmal für Spannung.
Seine coole und lässige Art färbte teilweise aber fast schon zu stark auf einige Kollegiaten ab (gell, Herr May). Des Weiteren verleitete sie vor allem die Jungs in der letzten Reihe zu dauerndem Schwätzen und Unterrichtsstören, worauf hin Herr Fries auch schon mal richtig böse werden konnte, was man von ihm so nicht gewohnt war.

Insgesamt herrschte aber eine sehr gute, fast freundschaftliche Atmosphäre der Entspannung.

Umso größer die Umstellung, als wir zur 13. dann Herrn Seidl bekamen.
Nun war Lernen angesagt und zwar kein Wischiwaschizeug wie im vorherigen Jahr, sondern knallharte Theorie. Zudem stellte uns Herr Seidl schon in der ersten Stunde in Aussicht, an mehr oder weniger interessanten Projekten mitzuwirken, was ein paar Mitschüler veranlasste, noch schnell in den Kunst GK zu wechseln. So schlimm wie anfangs befürchtet wurde es dann aber doch nicht. Wir mussten zwar wirklich sehr viel knochentrockenen Stoff lernen, aber Herr Seidl verstand es, den Unterricht durch seine meist freundliche und lustige Art angenehm zu gestalten. Das Unterrichtsklima war also auch in diesem Jahr hervorragend.
Zudem stellte Herr Seidl sehr faire Schulaufgaben und die Noten waren zumindest für die meisten sehr gut.
Aus den oben genannten Projekten wurde aber nur teilweise etwas, da viele Schüler zum völligen Unverständnis ihres Lehrers keine Lust dazu hatten. Auch der Einsatz der Musikcomputer stieß eher auf Desinteresse, sorgte aber zumindest dafür, dass man in vielen Stunden kaum etwas arbeiten musste.
Die ausgedehnten Raucherpausen sorgten zusätzlich für Wohlbehagen.
Auch die Tatsache, dass Herr Seidl seine Schüler häufig verarschte (vor allem den Autor) machte den Unterricht nochmals lustiger.
Abschließend kann man sagen, dass sich der Musik GK durchaus gelohnt hat und bei beiden Lehrern sehr zu empfehlen ist, wobei gerade der Lehrerwechsel eher positiv war, da man so das Beste aus den beiden sehr unterschiedlichen Welten des Musikunterrichts am AKG genießen durfte. Macht weiter so Jungs!

Andreas Breninek, Frederic Schnitzler,
Christopher Zack
Zurück


 Autologin?
Shoutbox anzeigen