Grundkurs Biologie (Christian Dettmar)
„Tschüss, bis zum nächsten mal!“ Mit diesem Satz entließ uns Herr Dettmar jede Stunde aus seinem Unterricht, der stets multimedial mit Folien, Beamer und vielen Filmen angereichert war und sich durch eine klare Struktur auszeichnete. Ebenfalls Routine war, dass immer die gleichen Schüler durch ein, uns unerklärliches System, als Tafeldienst auserkoren wurden. Dies war eine der Situationen, an denen man bemerkte, dass er sehr bedacht darauf war, sich pflichtbewusst zu verhalten. So hielt er sich auch strikt daran, die Exen und Klausuren mit mindestens 20% Transferaufgaben auszustatten, die leider nur selten lösbar waren. Dies bezeichnete Herr Dettmar gerne als „Einser-Bremse“, wollte aber nicht einsehen, dass so auch oftmals eine „zwei“ nicht mehr erreichbar war. Eine weitere Hürde stellte der umfangreiche Stoff dar, der in den letzten beiden Stunden vor den Klausuren regelmäßig verdoppelt wurde und wir so oft in den Genuss kamen, Themengebiete zu lernen, die wir nie besprochen hatten.
Für einen zusätzlichen Streitpunkt sorgten die Abfragen, deren Anforderungen stündlich weit auseinanderklafften. In diesem Punkt zeigte „Schrissy“ eine gewisse Realitätsferne, da er stets behauptete, die Noten fair zu vergeben und daher oftmals mehrere Minuten auf seinem Taschenrechner verzweifelt herumtippte, um die erzielte Punktzahl festzulegen.
Probleme hatte Herr Dettmar auch mit tiefer führenden Fragen, die wir ihm stellten. Meist verschob er die Lösung nach, zehnminütigem Überlegen auf die nächste Stunde oder flüchtete sich in andere Gebiete, die ihm vermutlich mehr lagen.
Solche Momente kamen Bernhard Czech gelegen, um seine Mitschüler in ausufernden Vorträgen mit seinem vorgelernten „Wissen“ zu nerven, was Herrn Dettmar allerdings verzückte.
Insgesamt kann man also sehen, dass es unserem Kursleiter leider nicht gelang, die zwischenmenschliche Beziehung zu seinen Schülern, wie es ihm schon der letzte Abijahrgang ans Herz gelegt hatte, zu verbessern.
Immerhin wurden die Bio-Abiturienten für diese Mängel aber durch eine sehr gute Abivorbereitung entschädigt.
Katja Fleischer, Eva Kleinschroth,
Stefanie Kreuzer, Bernhard Vielweber
Für einen zusätzlichen Streitpunkt sorgten die Abfragen, deren Anforderungen stündlich weit auseinanderklafften. In diesem Punkt zeigte „Schrissy“ eine gewisse Realitätsferne, da er stets behauptete, die Noten fair zu vergeben und daher oftmals mehrere Minuten auf seinem Taschenrechner verzweifelt herumtippte, um die erzielte Punktzahl festzulegen.
Probleme hatte Herr Dettmar auch mit tiefer führenden Fragen, die wir ihm stellten. Meist verschob er die Lösung nach, zehnminütigem Überlegen auf die nächste Stunde oder flüchtete sich in andere Gebiete, die ihm vermutlich mehr lagen.
Solche Momente kamen Bernhard Czech gelegen, um seine Mitschüler in ausufernden Vorträgen mit seinem vorgelernten „Wissen“ zu nerven, was Herrn Dettmar allerdings verzückte.
Insgesamt kann man also sehen, dass es unserem Kursleiter leider nicht gelang, die zwischenmenschliche Beziehung zu seinen Schülern, wie es ihm schon der letzte Abijahrgang ans Herz gelegt hatte, zu verbessern.
Immerhin wurden die Bio-Abiturienten für diese Mängel aber durch eine sehr gute Abivorbereitung entschädigt.
Katja Fleischer, Eva Kleinschroth,
Stefanie Kreuzer, Bernhard Vielweber

