Grundkurs Spanisch (Gudrun Sander-Pieper)
In der 10. Klasse ereilte uns die freudige Nachricht, dass viele von uns nicht länger unter Latein leiden müssen und wir stattdessen als erster Jahrgang etwas ganz neues ausprobieren dürfen: Spanisch als späteinsetzende, neubeginnende Fremdsprache.
Nachdem wir unsere Hochphase der Pubertät überstanden hatten, wurde uns klar, dass Spanisch nicht nur eine Chance ist, schlechte Noten auszugleichen. Da man mit etwas Fleiß bei der gänzlich von Anfang an neu zu lernenden Sprache nicht nur gute Noten bekommen kann, sondern auch die Chance hat, eine Sprache zu lernen, die einem im späteren Leben wirklich etwas nützen kann, wurde diese Möglichkeit von etwa 2/3 der Jahrgangsstufe ergriffen.
Die Freude darüber, in der 12. und 13. Klasse weiterhin bzw. endlich Sandy als Kursleiterin zu haben, war somit groß, denn auf Grund eigener Erfahrungen wussten die meisten, welch großes Los wir damit gezogen haben.
Wir kannten Sandy bereits aus früheren Jahrgangsstufen und wussten so, mit welchem persönlichen Einsatz sie sich ihrem Unterricht und ihren Schülern widmet. Besonders den Null-Punkte-Kandidaten verhalf sie durch Nachdruck bei Hausaufgaben und Unterrichtsbeiträgen zu dem nötigen einen Punkt oder sogar mehr. Solche Kandidaten waren leider nicht selten, da Spanisch im Abitur lediglich als Colloquiumsfach gewählt werden kann und so der Einsatz für das Fach nach einiger Zeit nicht bei allen sonderlich groß war.
Ihr allgegenwärtiger Drang zur Perfektion ermöglichte zum einen für alle das Bestehen, konnte aber dennoch ganz schön auf die Nerven gehen. So wurden die ersten fünf Minuten nahezu jeder Stunde mit einer Standpauke ausgefüllt: Zu spät kommen, vergessene Bücher, Rucksäcke auf den Bänken, Gesundheit sagen (ist ja laut Knigge out), nicht grüßen auf dem Gang… die Liste würde wohl kein Ende nehmen.
Diesen quälenden Unterrichtsanfang hat sie mit der Zeit zum Glück aufgegeben, da sie nach eigener Aussage festgestellt hat, dass es sowieso sinnlos ist.
Dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den wir vorbringen können.
Besonders hervorheben möchten wir auch ihr privates Engagement im Umgang mit uns, durch das es zu zwei Kurstreffen im mediterranen Ambiente gekommen ist, die sicherlich beiden Seiten gefallen haben.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie Ihre positiven Eigenschaften zukünftig beibehalten und somit auch die nachkommenden Schüler damit beglücken.
Auch wenn Sie es oft nicht leicht mit uns hatten: ¡Muchas gracias por los dos años fenomenales!
Marina Jandl, Steffen Gebert
Nachdem wir unsere Hochphase der Pubertät überstanden hatten, wurde uns klar, dass Spanisch nicht nur eine Chance ist, schlechte Noten auszugleichen. Da man mit etwas Fleiß bei der gänzlich von Anfang an neu zu lernenden Sprache nicht nur gute Noten bekommen kann, sondern auch die Chance hat, eine Sprache zu lernen, die einem im späteren Leben wirklich etwas nützen kann, wurde diese Möglichkeit von etwa 2/3 der Jahrgangsstufe ergriffen.
Die Freude darüber, in der 12. und 13. Klasse weiterhin bzw. endlich Sandy als Kursleiterin zu haben, war somit groß, denn auf Grund eigener Erfahrungen wussten die meisten, welch großes Los wir damit gezogen haben.
Wir kannten Sandy bereits aus früheren Jahrgangsstufen und wussten so, mit welchem persönlichen Einsatz sie sich ihrem Unterricht und ihren Schülern widmet. Besonders den Null-Punkte-Kandidaten verhalf sie durch Nachdruck bei Hausaufgaben und Unterrichtsbeiträgen zu dem nötigen einen Punkt oder sogar mehr. Solche Kandidaten waren leider nicht selten, da Spanisch im Abitur lediglich als Colloquiumsfach gewählt werden kann und so der Einsatz für das Fach nach einiger Zeit nicht bei allen sonderlich groß war.
Ihr allgegenwärtiger Drang zur Perfektion ermöglichte zum einen für alle das Bestehen, konnte aber dennoch ganz schön auf die Nerven gehen. So wurden die ersten fünf Minuten nahezu jeder Stunde mit einer Standpauke ausgefüllt: Zu spät kommen, vergessene Bücher, Rucksäcke auf den Bänken, Gesundheit sagen (ist ja laut Knigge out), nicht grüßen auf dem Gang… die Liste würde wohl kein Ende nehmen.
Diesen quälenden Unterrichtsanfang hat sie mit der Zeit zum Glück aufgegeben, da sie nach eigener Aussage festgestellt hat, dass es sowieso sinnlos ist.
Dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den wir vorbringen können.
Besonders hervorheben möchten wir auch ihr privates Engagement im Umgang mit uns, durch das es zu zwei Kurstreffen im mediterranen Ambiente gekommen ist, die sicherlich beiden Seiten gefallen haben.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie Ihre positiven Eigenschaften zukünftig beibehalten und somit auch die nachkommenden Schüler damit beglücken.
Auch wenn Sie es oft nicht leicht mit uns hatten: ¡Muchas gracias por los dos años fenomenales!
Marina Jandl, Steffen Gebert

