Grundkurs Sport (Ingolf Klein)

Bild von Ingolf Klein „Wo zeigt der Zeigefinger hin?“
In allen vier Semestern war die Möglichkeit geboten, einen lockeren Sport-Grundkurs bei Herrn Leopold zu wählen. Während der Leichtathletik-GK im zweiten Semester nur schlecht angenommen wurde, waren die beiden Basketball, sowie der Volleyballkurs sehr beliebt.
Während sich im Basketball-GK des ersten Semesters nur 3 Mädels einfanden, waren es im dritten Semester schon weitaus mehr. Ab da waren gemischte Spiele auch nicht mehr so häufig wie zuvor und besonders bei den männlichen Kollegiaten stieg der Körpereinsatz während des Spiels. Damit schnallte auch unsere Verletzungsquote in die Höhe - Bänderisse, Bänderdehnungen, Zerrungen, Brüche usw. waren regelmäßige Nebenerscheinungen des Basketball-GKs.
Als Meister des Basketballhandwerks machten ihm die beiden Halbjahre sicherlich genauso viel Spaß, wie uns.
Seine nützlichen Tipps halfen uns oft, die Bewegungsabläufe der Techniken besser zu verstehen („Wo zeigt der Zeigefinger hin?“).
Zur Freude Aller bestand der Unterricht zum Großteil aus Spielen, in denen die gelernten Spielzüge sogar manchmal angewandt wurden. Das Spielniveau des Kurses würden wir als hoch bezeichnen - in Thomas fand Herr Leopold seinen Meister, denn gegen unseren Größten hatte nicht mal er eine Chance. Die Notenvergabe war sehr schülerfreundlich, wobei sich allerdings manchmal Spitzenleute über 14 Punkte ärgerten und sich schwächere Spieler über 13 Punkte riesig freuten. Eine Möglichkeit, mit wenig Aufwand sehr gute Noten zu sammeln, wurde durch ein von jeweils zwei Schülern geleitetes Aufwärmtraining geboten.
Zu großer Freude führte auch seine Entscheidung, auf die eigentlich übliche Klausur zu verzichten. Während sich andere also mit harter Theorie beschäftigen mußten, blieb uns das erspart. (Was wohl das Beste für alle Beteiligten war.)
Der Leichtathletik-GK im 2. Semester war mit offiziell nicht mal 10 Leuten, von denen maximal 5 gleichzeitig da waren, schlecht besucht. Der lockere Unterricht begann meist mit Jogging am Main. Während des halben Jahres wurden zu unserer Freude auch endlich mal andere Disziplinen, wie z.B. Speerwurf behandelt, die uns zuvor vorenthalten wurden. Dort wurde ebenfalls auf unnötige Klausuren verzichtet.
Der Volleyball-GK war zwar mit etwa 30 Leuten sehr gut besucht, fand aber lediglich 5 oder 6 Mal statt, da es dann schon auf‘s Abi zuging. Dennoch bestand auch dort der Unterricht zu einem großen Teil aus Spielen.
Wir bedanken uns recht herzlich für die vier tollen Semester.

Linda Schneider, Michael Wagner,
Steffen Gebert
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