Grundkurs Biologie (Martin Schwab)

Bild von Martin Schwab „Papa Maddin“
Wer Herrn Schwab kennt, der weiß auch um seine Schwächen. Vor allem die ihm zu eigene Unpünktlichkeit war bereits nach wenigen Unterrichtswochen allen bekannt. Auch kam es vor, dass er nach großer Verspätung mit dem Satz: „Muss noch was Kopieren, komm´ gleich!“ den Unterrichtsraum betrat. Zu unserer Überraschung änderte sich dies in der 13. Klasse schlagartig. Unter anderem beschloss er bereits ab der ersten Unterrichtsstunde, eine Absenzenliste zu führen. Was sich allerdings nicht änderte, waren die scheinbar Äonen beanspruchenden Korrekturzeiten. Dieses Manko konnte er aber durch lockeren Unterrichtsstil und seine freundliche Art ausgleichen. Seine chronische Müdigkeit in den viel zu frühen Morgenstunden, die uns aber sehr ähnlich war, galt es jeden Tag aufs Neue zu überwinden. Anschließend war er aber zu äußerst interessanten, ausgedehnten und oftmals witzigen Diskussionen bereit. Diese vertieften zwar den Stoff, nahmen jedoch unheimlich viel Zeit in Anspruch, sodass es verwunderlich ist, dass wir locker mit dem Lehrplan fertig wurden. So blieb noch genügend Zeit für eine, dem Schwabschen Unterricht entsprechend, gediegene Abivorbereitung. Gut vorbereitet waren wir auch durch meist anspruchsvolle Transferaufgaben in den Klausuren.
Er lockerte seinen Unterricht nicht nur durch besonders ausgedehnte Zwischenpausen (bis zu 15 Minuten!), sondern auch durch lustige Anekdoten aus seinem geliebten Familienleben und interessanten Geschichten aus der Wissenschaft. So zum Beispiel gab er den Erlebnisbericht des Erfinders von LSD zum Besten, der es selbstverständlich gleich mal an sich selbst ausprobiert hatte.
Insgesamt kann der GK Biologie bei Herrn Schwab wärmstens an kommende Generationen weiterempfohlen werden. Sein sympathischer und engagierter, kompakter und interessant gestalteter Unterricht war vorbildlich. Wir haben ihn sehr genossen. Danke!

Jürgen Förth, Reinhard Stier
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